Rundgang durch den Ort - Sehenswürdigkeiten in Lichtenwörth



Die Geschichte der Marktgemeinde Lichtenwörth geht bis in das 12. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit finden sich erstmalige Urkundliche Erwähnungen - es ist anzunehmen das dieser Ort sogar noch älter ist. In Lichtenwörth gibt es eine Unzahl von Denkmälern, Wegsäulen, Statuen, Wappen und Denkmalgeschütze Gebäude. Dies sind einerseits den Verschiedensten Vereinen zu verdanken, andererseits aber auch Privatpersonen. Genießen Sie auf dem folgenden Bildlichen Rundgang die Schönheit des Ortes und die Außergewöhnlichkeit manches Objektes!


Barockes Das Barocke Adlertor.
Der Zugang zur Arbeitersiedlung ist als eines von drei Toren in gutem Zustand erhalten und ein Wahrzeichen von Lichtenwörth. Einst war dieses Tor stets Verschlossen und wurde Bewacht. Ein begegnen der Arbeiterschaft mit der Dorfgemeinschaft Lichtenwörths war nicht erwünscht. Beiderseitige offene Zugänge erlauben heutzutage auch das Betreten bei Verschlossenem Tor.

Gedenktafel Stein mit Gedenktafel an Typhustote.
Der Stein stammt vom Sockel der ehemaligen Kriegsfleckbrücke. Diese Brücke existierte am "Pöttschinger Ast" des Wiener Neustädter Kanals. Nach der Auflassung dieses Abschnittes wurde die Brücke Demoliert und Abgetragen. In Lichtenwörth befand sich in der Zeit von 1944 bis 1945 unweit von dieser Stelle ein Anhaltelager. Von den Insassen starben 300 Menschen an Unterernährung und an Typhus. Diese Toten sollen nie vergessen werden.

Nähnadelfabrik Mauern der ehemaligen Nähnadelfabrik.
Auf diesem Grundstück begann ab 1747 das Industriezeitalter. Vor der Nadelburger Fabrik gab es ausschließlich Manufakturbetriebe. Gefördert wurde die Errichtung des Betriebes von Kaiserin Maria Theresia. Durch die Familie Hainsich wurde die "k.k.priv. Messing- und Metallwarenfabrik" ein Imperium. Die Nadelburg war die größte Fabriksanlage ihrer Art in der Monarchie. Über 800 verschiedene Messingprodukte wurden Weltweit verkauft. Der letzte Besitzer war Eduard Fischer, Mitbegründer und Direktor der Österreichischen Daimler Motoren Gesellschaft. Ihm ist auch die beginnende Motorisierung in Österreich zu verdanken.

Dreifaltigkeitssäule Dreifaltigkeitssäule am Hauptplatz.
Die Säule der Dreifaltigkeit wurde unter Bischof Ferdinand Graf Hallweil aufgestellt. 1916 wurden die auf der Sandsteinsäule befestigten Figuren der Hl. Dreifaltigkeit vom Sockel gerissen und zerstört. Die Dreifaltigkeit bezeichnet in der christlichen Theologie die Wesens-Einheit von Gott Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiligem Geist. Eine Rückführung in den Originalzustand ist seit der Zerstörung im Jahr 1916 nicht vorgenommen worden, wäre jedoch wünschenswert.

Josefskreuz Das Josefskreuz.
Die Gedenksäule stammte ursprünglich aus dem 15. Jahrhundert. Sie wurde nach mehrmaliger Beschädigung durch Blitzschlag und landwirtschaftliche Fahrzeuge im Jahre 1986 abgetragen und 1988 von einem Wiener Neustädter Steinmetzmeister völlig neu gefertigt und in der Wiener Neustädter Straße wiedererrichtet.

Statue Statue Heiliger Florian.
An der Giebelseite des Gasthauses Halbwax "Zum Hl. Florian" befindet sich von Dr. Laurenz Aidinger in einer Nische eine Lebensgroße Statue des "Hl. Florian". Dieses Gasthaus ist auch das Vereinslokal der im Jahre 1878 gegründeten "Freiwilligen Feuerwehr Lichtenwörth".

Ehemaliges Das ehemalige Gärtnerhaus der Herrschaft Nadelburg.
Dieser Bau war durch das angrenzende "Gefolgschaftshaus" mit der Herrschaftsvilla "Schloss Nadelburg" verbunden. Der damalige Gärtnermeister Hr. Paal wurde aufgrund seiner Leistungen immer wieder mit Medaillen und Urkunden ausgezeichnet. Seit Schließung der Fabrik im Jahre 1930 wird das Gebäude von Privat bewohnt.

Aufeldkapelle Die Aufeldkapelle.
In der Pfarrchronik wird diese Kapelle auch Löchingerkapelle bezeichnet, da sie noch vor 1900 auf dem Grundstück des Hrn. Löchinger erbaut wurde. Dieser Platz verspricht Ruhe und Entspannung und lädt ein zum Verweilen.

Friedhofskreuz Das Friedhofskreuz.
Das "Friedhofskreuz" steht seit 1993 vor den Toren des Lichtenwörther Friedhofes in einer kleinen Parkanlage. Aufgestellt wurde es im Auftrag der Familie Hofer. Einst stand eine ähnliche Säule einige Meter entfernt, welche bei Straßenarbeiten gegen Ende der 1980er Jahre einfach entfernt wurde.

Pestsäule Pestsäule am Spannbergerl.
Die Säule stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde nach einer überstandenen Pestzeit gesetzt. Ein vorderseitiges steinernes Symbol mit "Eggen" soll Unheil abwehren. In der vorderseitigen Ausnehmung befindet sich eine Steinerne Jesusstatue aus weißem Marmor. Die Statue wurde von den Besitzern des Nadelburgmuseums in Auftrag gegeben und vom Verein "Industriedenkmal Nadelburg" finanziert.

Kriegerdenkmal Das Kriegerdenkmal.
Es wurde von den Lichtenwörther Vereinen Burschenklub, Freiwillige Feuerwehr und Kriegsveteranen errichtet und am 27. August 1922 enthüllt. Auf den aus weißem Marmor gefertigten Tafeln sind die Namen der Opfer der beiden Weltkriege sowie die während der Typhusepidemie im Jahre 1945 gestorbenen Ortsbewohner angeführt.

Stallgebäude Das ehemalige Stallgebäude der Nadelburg.
Ein prachtvolles Sichtziegelbauwerk, welches aus der letzten großen Bauphase der Nadelburg stammt. In der Zeit um 1900 waren hier Pferdeknechte einquartiert, mit dem Aufkommen des Automobils wurde es in der Folge zum Chauffeuren Haus. Nachdem das Schloss Nadelburg ab 1951 zerstört wurde, wohnten hier die ehemaligen Besitzer der Nadelburg. Liebevoll Restauriert wird es heute von privat Bewohnt.

Hl. Statue Hl. Nepomuk.
Gegenüber der Hofer Mühle steht am Fischabach die Statue Heiliger Nepomuk. Die künstlerisch sehr schön gefertigte Figur aus Sandstein wurde 1986 gefertigt und an jeder Idyllischen Stelle aufgestellt. Grund der Errichtung war die Goldene Hochzeit von Gretl und Hans Hofer.

Madonna Sitzende Madonna mit Kind.
Die Statue befindet sich an der Giebelseite des Hauses Hauptstrasse 16. Sie ist von vornehmer, ruhiger Haltung mit gutem Faltenwurf und zählt zu den schöneren Steinmetzarbeiten aus dem 16. Jahrhundert.

Waschbrunnen Der Waschbrunnen "Lambertbrunnen".
Neben den Toren der Herzigmühle befindet sich ein aus großen Steinplatten roh zusammengesetzter Waschbrunnen. Eine Inschrift deutet auf Lambert Gruter hin, der von 1572 bis 1582 Bischof von Wiener Neustadt war. Der Brunnen stand ursprünglich vor dem Gelände der Mühleneinfahrt und wurde später in die Einfriedung des Grundstückes integriert.

Spätgotische Gruftkapelle am Friedhof.
Die Spätgotische Gruftkapelle der Nadelburger Herrschaftsfamilien Hainisch und Fischer am Lichtenwörther Friedhof, die sich mit diesem Bauwerk ein Denkmal setzten.

Gedenkstein Gedenkstein Kriegsfleckbrücke.
Dieser Gedenkstein wurde im Jahr 1990 neu gesetzt. Der Setin stammt von der Kriegsfleckbrücke, die bei den Fluren der Messermacherin und der Hauslisse über den Wiener Neustädter Kanal führte. Hier fand im Jahre 1246 die Schlacht an der Leitha statt, in welcher der letzte Babenberger, Herzog von Österreich und der Steiermark, Friedrich II. "der Streitbare" den Tod fand. Mit ihm starb das Geschlecht der Babenberger aus und in der folge regierten ab 1276 die Habsburger.

Pfarrer Pfarrer Prix Kapelle.
Schon vor 1850 stand etwa an dieser Stelle eine Kapelle, in der nach mündlicher Überlieferung Verstorbene eingesegnet wurden. Auch diente sie während der Bauarbeiten zur Fertigstellung der Ortspfarrkirche bis 1889 für die Abhaltung von Gottesdiensten. Im Zuge von Straßenarbeiten wurde die alte Kapelle, die nur einige Meter gegenüber der Straße befindlich war, abgetragen und an dieser Stelle neu errichtet. Im Jahre 1983 wurde sie dem verstorbenen Pfarrer Prix geweiht. Nach einem Brand im Jahr 2011 konnte von der alten Holzfigur nur noch die beiden Metallkronen gerettet werden. Der örtliche Holzschnitzmeister Hr. Inghofer fertigte eine neue Figur bei jeder auch die Kronen wieder verwendung fanden.

Wegsäule Wegsäule am Stadtweg.
Die aus Mauerziegeln hergestellte quadratische Säule, deren Ecken gebrochen sind, steht auf einem runden Mühlstein. Sie stand ursprünglich an der Gabelung des Stadtweges im Mitterfeld. Im zuge der Kommassinierung der Ackerflächen mußte sie wegen Neuanlage der Wege versetzt werden. Sie wurde von Hrn. Hans Hofer um etwa 100 Meter versetzt neu aufstellen lassen.

Denkmal Denkmal zur Erinnerung an die Grundzusammenlegung.
Auf einer massiven Betonplatte steht vor der links oben angebrachten Errinerungstafel aus Marmor ein Eisenpflung, wie er damals noch von Tier über den Acker gezogen wurde. Das Denkmal entstand anlässlich der Kommassionierung.

Pfarrkirche Pfarrkirche zum Hl. Jakobus.
Mit dem Bau dieser in gotischem Stil errichteten Kirche wurde bereits im 14. Jahrhundert begonnen. Die Fertigstellung wurde aber immer wieder durch feindliche Überfälle von Heerscharen aus dem Osten (Verwüstung und Brandschatzung) sowie Geldmangel verhindert. Erst die Gründung eines "Kirchenausbau-Vereines" ermöglichte im Jahre 1889 die Fertigstellung in der heutigen Form.

Hubertuskapelle Die Hubertuskapelle.
Unweit der Jausenstation "Zur Ulme" befindet sich eine im Jahr 2005 neu errichtete Kapelle. Errichtet wurde sie von Anna und Anton Felber unter Mithilfe zahlreicher Gönner und Helfer. Im Innenraum befindet sich u.a. ein geschmackvolles Gemälde einer Jagdszene mit Hirsch und Bogenschützen.

Schubertdenkmal Das Schubertdenkmal.
Es wurde im Jahre 1928 von Mitgliedern des Männergesangsvereins "Einigkeit" (gegr. 1891) anlässlich des 100. Geburtstages des Liederfürsten am Hauptplatz errichtet.

Theresienkirche Die Theresienkirche.
Auch Fabrikskirche Nadelburg genannt ist sie ein dominierendes Bauwerk welches nach den Plänen vom Kaiserlichen Hofbaumeister Nicolo Pacassi im barocken Stil errichtet und 1759 der hl. Theresia geweiht wurde. Mit einem querstehenden Oval hat dieses Bauwerk einen äußerst seltenen Grundriß. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche als Getreide- und Munitionslager benützt.

Wappenstein Der Wappenstein am Gasthof.
An der Giebelseite des Gasthauses Halbwax "Zum Hl. Florian" erinnert es an Bischof Laurenz Aidinger, der Lehrer von Kaiser Leopold I. und von 1667 - 1669 Bischof von Wr. Neustadt war. Das Gasthaus war einst Sommersitz der Bischöfe.

Wappenstein Wappenstein der Herzigmühle.
Dieser Stein am Bürogebäude der Herzigmühle deutet auf Bischof Christoph Royas de Spinola (1686 - 1695 Bischof von Wr. Neustadt) hin. Das Firmenemblem auf den Mehlpackungen und den LKWs der Herzig-Mühle zeigen ebenfalls dieses Wappen.

Nadelburgmuseum Das Nadelburgmuseum.
Das "Winkelhaus" in der Nadelburg ist ein Privat geführtes Museum der Familie Bachtrögl. Es wurde 1984 vom Lichtenwörther Historiker Franz Gehrer gegründet und der öffentlichkeit zugänglich gemacht. Damals nahm das Museum in einem Durchgang mit knapp 20m² seinen Anfang. Derzeit stehen mehrere Räumlichkeiten auf über 150m² Ausstellungsfläche den Besuchern zur Verfügung. Große Teile des Gebäudes sind noch Original erhalten wie z.B. einige Ausstellungsräume und eine Rauchkuchl um 1850. Ausgestellt sind neben Fotos, Bildern und Dokumenten auch eine vielzahl von Messinggegenständen die hier auf dem Areal einst erzeugt wurden.

Das Das "Eiserne Tor".
Das Nadelburger Fabrikstor im Stil der Sichtziegelbauform. Hier gelangten damals Händler zum Nadelburger Fabriksbereich. Die Namensgebung stammt von den einst angebrachten großen Schmiedeeisenen Toren. Diese so genannten "Nadelburger Fabrikstore" hatten eine bestimmte Form. Heute gibt es nur noch ein Tor dieser Art am Fischaufer.

Arbeitersiedlung Arbeitersiedlung der Nadelburg; Teilansicht.
Die älteste und einzige erhaltene Anlage dieser Art in Europa. Die Nadelburg war eine geschlossene Siedlung mit Arbeiterhäusern, Fabrik, Kirche, Gasthof und Schule. Durch eine Ziegelsteinmauer und Außenmauern einiger Häuser war die Anlage in sich geschlossen. Die ursprünglich drei Tore waren verschlossen und Bewacht. Seit 1986 steht die Gesamtanlage Nadelburg aufgrund ihrer Einzigartigkeit unter Denkmalschutz.

Pfarrerkreuz Das Pfarrerkreuz Neuau.
Ein Gedenkstein aus Sandstein auf einem Steinsockel. Gesetzt im Jahr 1848 als Andenken an dem hier auf dem Felde Verstorbenen Pfarrherrn von Lichtenwörth Hrn. Josef Pinteritsch.

Statue Die Statue "Heiliger Nepomuk" bei der Herzigmühle.
An der Vorderseite des Bürogebäudes an der Herzigmühle befindet sich auf einem kleinen Podest an der Wand eine etwa einen Meter große Statue des Hl. Nepomuk. 1721 wurde Johannes von Nepomuk von Papst Innozenz XIII. selig und am 19. März 1729 von Papst Benedikt XIII. heiliggesprochen. In der Folge erlangte Johannes von Nepomuk eine ungeheure Popularität bei allen Bevölkerungsschichten. Auch in den anderen Ländern der Habsburgermonarchie entstand ein reger Nepomukkult, der neben den österreichischen Ländern bis nach Pavia, ins Banat und die österreichische Walachei reichte. Für die Zeit des Barock gilt Nepomuk als »Staatsheiliger« des gesamten Habsburgerreiches.

Villateich Der "Villateich" mit der Insel.
Auf der Insel befand sich einst im 12. Jahrhundert eine Wasserburg. Hier konnte die Lichtenwörther Bevölkerung zuflucht suchen, denn das damalige "Lutunwerde" wurde als Grenzort zu Ungarn mehrmals Angegriffen. Nach der Zerstörung der Wasserburg wurde das Grundstück dem Bistum Wiener Neustadt geschenkt, die hier einen herrlichen Park errichteten, den Bischöflichen Hofgarten. Etwa ab 1756 war dieser Grund Teil der Nadelburg und wurde als Herrschaftspark genutzt. Heute ist der Teich und die Insel frei zugänglich, auch werden hier immer wieder Feste und Veranstaltungen abgehalten.

Denkmal Das Inseldenkmal.
Das Denkmal wurde im Jahr 1992 auf der Insel am Villateich neu Errichtet. In diesem Jahr wurde die Insel nach einer Neugestaltung wiedereröffnet. Im oberen Teil der Säule befindet sich das Wappen von Lichtenwörth. Wappenbeschreibung: In einem schwarzen Schild ein goldener Reichsapfel mit roter Binde, der vor zwei im Schildesfuß sich kreuzenden grünen Palmzweigen umfasst wird und über dem eine fünfzackige Krone schwebt. Zur Gestaltung des 1978 verliehenen Wappens wurden die seit dem Ende des 18. Jahrhunderts im Ortssiegel verwendeten Embleme Krone und Reichsapfel herangezogen und mit zwei Palmzweigen zu einer Einheit zusammengefasst.

Wehr Schmiedeeisenes Wehr am Villateich.
Der Abfluss des aus dem von der "warmen Fischa" gespeisten Teiches. Mitte der 1980er Jahre wurde eine Bausünde rückgängig gemacht und der Villabach wieder freigelegt nachdem er in den 1950er Jahren unterirdisch Verrhohrt wurde.

Denkmal Denkmal zur Markterhebung.
Dieses Denkmal wurde anlässlich der 10 jährigen Markterbebungsfeierlichkeit anno 2002 errichtet. Der gehobenen bedeutung Lichtenwörths für das Land und für die Region wurde so in ehrenhafter Weise Rechnung getragen.

Hauskapelle" Die Hauskapelle der Hofer Mühle.
Diese gemauerte Kapelle wurde anläßlich der Hochzeit von Johann Hofer u. Anna Rosenwasser im Jahre 1822 errichtet. Um 1909 dürfte der am Gibel angebrachte Schriftzug "Herrgott bist Du unsere Zuflucht Für und Für" angebracht worden sein. Im Innenraum sitzt auf einem Aufsatz Maria mit dem vom Kreuz abgenommenen Jesus am Schoß.

Mühlenmuseum" Museum in der Hofer Mühle.
In einem Trakt der Mühle befindet sich in einem geschmackvoll eingerichteten, alt erhaltenen Raum ein Mühlenmuseum. Zu sehen sind alte Mühleneinrichtungen und Werkzeuge der Mahl-, Schrott- und Bauernmühle. Schriftlich wird dargestellt der Auf- und Ausbau von der Steinfeldmühle bis zur heutigen Kunstmühle.

Urtelkreuz" Das Urtelkreuz.
Neu Aufgestellt vom damaligen Bürgermeister Alois Proksch im Jahr 1998. An dieser Stelle stand einst eine aus Ziegelstein gemauerte Wegsäule, die vermutlich noch vor 1950 aus nicht überlieferten Gründen zerstört wurde. Erst im Jahr 2012 fand sich in einem Archiv ein Gemälde dieser Säule wie sie im Jahr 1900 aussah. Da man 1998 keine Vorlage hatte, entspricht sie nicht dem originalen Erscheinungsbild. An dieser Stelle hatten einst Verurteilte die möglichkeit ein letztes Gebet abzuhalten. Links im Hintergrund ist die Aufeldkapelle zu erkennen.

An Leitha Weg richtung Ulme.
Naherholung in jeder Jahreszeit für Anwohner als auch Touristen. Ideal zum Spazieren, Joggen, Radfahren und Reiten. Die Leitha ist ein 180 Kilometer langer Nebenfluss der Donau in Niederösterreich, dem Burgenland und Ungarn. Sie entsteht durch den Zusammenfluss von Schwarza und Pitten am Gemeindegebiet von Lanzenkirchen. Historische Bedeutung erlangte der Name "Leitha" des Flusses durch die Begriffe Cisleithanien und Transleithanien.


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